Castellare-di-Mercurio ist schon wieder so ein Bergdorf, wo die Straße aufhört. Insgesamt 33 Einwohner und jetzt für fünf Tage 37, weil wir dort in einem sehr netten, alten Eckhaus übernachten. Wenn ich ein Buch schreiben würde, würde ich mich hier zwei Monate einmieten, den ganzen Tag auf der Terrasse verbringen, tippen und ab und zu ins bewaldete Tal kucken. Über dem Wald stelle ich mir dann Sprechblasen vor mit fluchenden Römern und lachenden Galliern. Corte liegt 20 Minuten entfernt. Dort gibt es die tollen Touren mit den Gumpen, aber heute sind wir erst mal direkt vom Haus aus losgelaufen. Ich hab was geplant, aber weil ich nur so halb guten Orientierungssinn habe und weil die eingezeichneten Wanderwege hier auch nur so halbzuverlässig sind, haben wir geplante Abkürzungen nicht gefunden und dafür andere Abkürzungen neu entdeckt. Vom Dorf geht es am Hang entlang über einen schönen Wandersteig bis zur Capella San Martinu, dort dann noch ein Stück nach links hoch und an einer windgeschützten Stelle mit Aussicht erst mal Mittagspause. Dann wieder runter zur Kappelle und auf der Serpentinenstraße zurück nach Castellare-di-Mercurio. Je nach Kurvenlage hat man immer wieder einen schönen Blick auf auf das Bergdorf. Wir treffen noch ein paar Pferde, sonst ist hier eher wenig los.

27. Mai 2018 - Instagram

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