Tag 2: Überlingen nach Friedrichshafen, 35 Kilometer, alles flach. Ein Katzensprüngle, wie der Bodenseeschwabe sagt. Kurz nach Überlingen kommt schon Unteruhldingen. Und wer Unteruhldingen sagt, sagt auch: Pfahlbauten. Wie es war, damals in der Steinzeit, oder zumindest wie es sich Archäologen vorstellen, das es war. Weil so ganz genau weiß man es nicht. Gab noch kein Instagram. Das Museum lohnt sich jedenfalls. Ist alles schön gemacht. Danach geht es weiter nach Meersburg. Durch die Fußgängerzone von Meersburg muss man laut Verkehrsschild Schritttempo fahren. Wir nehmen noch mehr Rücksicht auf die größte Touristengruppe vor Ort und fahren sogar angepasstes Herzschrittmachertempo. Apropos Herzschrittmacher: Der Bodenseeradweg ist auch so eine Art Mehrgenerationenhaus. Nur auf Rädern und mit Strandbad. Hier treffen Kinder, Eltern und Senioren (#ebike) aufeinander. Und manchmal fährt sogar ein Jugendlicher mit Cloud-Rap in der Boombox vorbei (ok, der ist nur auf dem Weg zum nächsten Strand). Der Weg nach Friedrichshafen ist dann jedenfalls nicht mehr ganz so naturnah, wie am 1. Tag und führt größtenteils parallel zur Straße. Wir machen zwischendurch Halt im Halteverbot. Merkt keiner. In Friedrichshafen wollen wir dann gleich wieder ins Wasser. Das Südufer ist aber komplett veralgt, an der zentralen Promenade sieht es besser aus und es ist auch total leer im Wasser. Seltsam. Könnte am großen Abflussrohr liegen, welches wir zum Glück noch rechtzeitig entdecken. Wer plant so was? 0 Badepunkte FN. Bevor die Stimmung ganz kippt, rettet uns der Asien Imbiss C&N („gut, schnell, günstig“) mit seinem frittierten Spezialitäten 23, 45 und 2×52. Morgen gehts nach Bregenz. #rundumdenbodensee

21. August 2018 - Instagram

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