Tag 3: Friedrichshafen nach Bregenz, 36 Kilometer, alles flach. Los geht es mit 1 Sohn, der auf Schotter Freihändigfahren übt und 1 Vater, der ihn dabei filmt. Unvernunft und Unvernunft hebt sich bekanntlich gegenseitig auf. Kurz nach Langenargen überqueren wir den Fluss „Argen“ über eine der ersten Drahtseilhängebrücken Deutschlands. Der Typ, der die gebaut hat war später Berater bei der Golden Gate Bridge. Beim historisch andächtigen Überqueren folgender Gedankengang: Angenommen jeder Bodenseeradwegtourist wirft bei Nutzung der Brücke ein bisschen Kleingeld in den Fluss. Dann könnte der Bürgermeister von Langenargen einmal im Jahr sagen: „Hui, da liegt aber einiges im Argen!“ (das falsche Geschlecht DER Argen würde man ihm verzeihen, weil er eh Schwabe ist und man grammatikalisch nicht viel erwartet) Und mit dem Geld wird dann das Dorffest bezahlt. Eine runde Sache. Ende Gedankengang. In Kesselbronn machen wir Mittag am See. Zur Sicherheit (vgl. Tag 2) wird dort auch gleich mal ins Wasser gerannt. Eine Helikoptermutter mit Strohhut sitzt im Klappstuhl direkt am Wasser und passt auf unsere Kinder mit auf. Zwischendurch nochmal Rast und Gelegenheit unsere ausgeklügelte Packstrategie zu erläutern. Das geht so: Beide Eltern schleppen ein 3er-Satteltaschen-Set. Da wird alles irgendwie reingestopft. Was nicht reinpasst wird außen mit Packriemen drangehängt. Was abfällt wird zurückgelassen. Lindau überzeugt mit Altstadt, Eisdiele und einer Game-of-Thronesquen Hafeneinfahrt. In Bregenz springen dann alle noch mal in den See. Die Kinder sogar von der 3-Meter-Kaimauer (ich, aus medizinischen Gründen, nicht) Morgen dann die Schweiz. Nochmal schnell den Dispo checken! #rundumdenbodensee

22. August 2018 - Instagram

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