Ich habe in München eigentlich nur zwei Stammstrecken. Die eine geht nach links, die andere nach rechts entlang der Isar. Das ist bei vielen Münchner Läufern so und da liegt das Problem: der Platz entlang der Isar ist begrenzt und wenn alle dort alleine laufen oder spazierengehen sind auch wieder alle zusammen auf einem Haufen. Es gibt viele Engstellen, an denen man kaum die nötigen zwei Meter Abstand einhalten kann. Heute habe ich beschlossen mir andere Wege zu suchen. Ich werde meine Laufstrecke ab jetzt variieren. Die grobe Richtung bleibt gleich, aber ich schlage mich ab jetzt durch die Seitengassen von Haidhausen, Au und Giesing. Die sind teilweise sowieso so leer und ohne Autos, dass ich ewig lang mitten auf der Fahrbahn laufen kann. Und das Schöne daran: Ich lerne neue Ecken der Stadt kennen, die mir in den letzten 20 Jahren noch gar nicht so aufgefallen sind. Ecken, die vielleicht nicht immer so schön sind wie ein gespiegelter Sonnenuntergang über der Isar, aber eben halt auch meine Stadt. Ein guter Lauf ist ab jetzt nicht mehr Bestzeit oder Spitzendurchschnitts-Pace, sondern: 1. jeden Passanten mit mindestens 2 Meter Abstand passieren 2. die menschenleersten Ecken des Viertels finden #RunningWithDistance #DistanzLauf

29. März 2020 - Instagram

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